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Orthopädie und Unfallchirurgie - Operative Behandlungen Seit dem ich 1978 Assistent in der Staatlichen Orthopädischen Klinik in München meine ersten Schritte in die Orthopädie gesetzt habe, hat sich Vieles in dieser großen Disziplin geändert. Bereits damals war die Unfallchirurgie ein wesentlicher Bestandteil unserer Therapiekonzepte und gehörte zur „Grundausbildung“! Inzwischen sind das Gebiet der ´Orthopädie´ und das Teilgebiet ´Unfallchirurgie´ zu einer Disziplin zusammengeführt. Subspezialisierungen stellen einen Trend dar, u.a. weil die damalige umfassende Weiter-bildung nicht mehr möglich ist. Hieraus werden vielfältig Vor- aber auch Nachteile erkennbar. Für mich bleibt der Grundgedanke der Orthopädie: der Erhalt und die Wiederherstellung der Gestalt am Haltungs- und Bewegungsapparat oberstes Prinzip! Heute nennt man dieses „Muskulo - Skelettale Chirurgie“. Für die fachliche Entwicklung des Gebietes in den vergangenen 30 Jahre spricht, dass Individuell indiziere ich für jeden Patienten eine operative Behandlung im Verhältnis vom möglichen oder ausbleibenden Erfolg konservativer Maßnahmen gegenüber den zu erwar-tenden, langfristigen Ergebnissen einer Operation inkl. deren Komplikationsrisiken. Hierbei werden in aller Regel bewährte Methoden nach sehr eingehender Beratung eingesetzt. Eine Operation wird je nach Schweregrad der Erkrankung (inkl. Begleiterkrankung) bzw. des Eingriffs ambulant (z.B. Arthroskopie) oder stationär geplant. Entscheidend für die Indikation zur Operation sind die subjektiven Beschwerden mit Ein-schränkung der Aktivitäten im täglichen Leben sowie die objektiven Parameter – Grad der klinischen und radiologischen Störung, Funktionseinschränkung, Fehlstellung etc.! Organe Knorpelschaden: Gelenkdestruktion: Sehnenschaden: Knochen: Nerven: Erkrankungen Knorpeldefekte Arthrose Ruptur Fraktur Kompressions S., peripher Operationen Abrasion, Anbohrung (microfracture) Debridement, Synovektomie Sehnennaht Osteosynthese Nerven - Dekompression |
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